Schorndorf tote Hose ?
Unter Beteiligung von Herrn Holzwarth von der Mobilen Jugendarbeit Schorndorf, Frau Vestner des Jugendzentrums Hammerschlag, Frau Brandstetter der Schulsozialarbeit der Kepplerschule, Frau Reichle-Nolle von der Manufaktur, Herrn Hauser vom Jugendhaus Fell-bach, Frau Werner und Herrn Bönsch aus dem Jugendgemeinderat, Herrn Nickel aus dem Gemeinderat der Freien Wähler und Herrn Oberbürgermeister Matthias Klopfer entspann sich eine rege Diskussion über die vorhandenen Angebote der Jugendarbeit, die Annahme dieser Projekte durch Jugendliche und einen darüber hinaus gehenden Bedarf. Insbesondere von den Mitgliedern des Jugendgemeinderates wurde deutlich der Bedarf einer Diskothek als Freizeitgestaltungsmöglichkeit in Schorndorf formuliert. Darüber hinaus äußerten die Jugendlichen, dass das vorhandene Angebot des Jugendzentrums Hammerschlag sowie der Altlache für viele Jugendliche nicht attraktiv sei. Sie äußerten ein-dringlich den Wunsch nach einem zentral gelegenen Jugendzentrum mit dem Anspruch, verschiedenste Gruppen von Jugendlicher zu erreichen. Von Herrn Oberbürgermeister Klopfer wurde die Möglichkeit einer externen planerischen Überarbeitung der vorhandenen dezentralen Angebote mit der Möglichkeit einer Neustrukturierung in den Raum gestellt, um weitere Entwicklungsimpulse aufgreifen und umsetzen zu können. Das bestehende Angebot wurde einhellig als hochqualitativ für bestimmte Gruppen von Jugendlichen erkannt, in der anschließenden Diskussion wurde problematisiert, dass das bestehende Angebot viele Jugendliche nicht erreiche bzw. für diese nicht attraktiv sei. Deutlich wurde, dass der bisherige finanzielle Förderrahmen von etwa 1 Mio. Euro pro Jahr auch in Zukunft mutmaßlich nicht wesentlich überschritten bzw. ausgebaut werden kann. Möglich erscheint jedoch eine neue Strukturierung der Ausgaben, um den formulierten Ansprüchen und Bedürfnissen gerecht werden zu können. Ein besonderer Entwicklungsimpuls könnte hierbei ein zentral gelegenes Jugendzentrum in besserem und ansprechenderem baulichen Zustand, beispielsweise in dem ehemaligen Forstamt, sein. Ausdrücklich betont wurde, dass diese Lösung keine Konkurrenz zu bestehenden Kultureinrichtungen mit Angeboten für Kinder und Jugendliche sein könne und wolle, vielmehr gelte es, mögliche Synergieeffekte über eine mögliche Neustrukturierung freizusetzen.
Die Veranstaltung fand im Veranstaltungssaal des Jugendzentrums Hammerschlag unter reger Gesprächsbeteiligung von ca. 50 Zuhörern statt. Der Anteil der interessierten Jugendlichen lag bei ca. 30 bis 40%. Bedauerlicher Weise wird über die von allen Beteiligten als wichtige und konstruktiv eingeschätzte Diskussion von der Presse nicht berichtet. Begründet wird dies mit einer von der Presse zu wahrenden Neutralitätspflicht.
Von allen Teilnehmern wurde in einer Schlussrunde die Hoffnung und der feste Vorsatz geäußert, nach Wahl des neuen Gemeinderates das Thema erneut aufzugreifen und auch die Mitglieder des neu konstituierten Jugendgemeinderates bei der Formulierung eigener Konzepte zu unterstützen.
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